Volvos Superbatterien und Fahrwerk

Ein sehr wichtiges Thema für Volvo ist derzeit die Elektrifizierung. Auch wenn dies nicht ganz oben auf der Liste steht, haben sich die Schweden dazu entschlossen, an neuen Batterien zu forschen. Sie haben jetzt auf Basis eine S80-Testfahrzeuges neue Batterien vorgestellt, die flexibel sind und beispielsweise in den Kofferraumdeckel passen.

So möchte Volvo langfristig die Autohülle in eine Batterie umwandeln. Natürlich sollen sie zudem leichter und schneller aufladbar sein als bisher. Bei dem derzeit eingesetzten Testfahrzeug S80 könnte eine Gewichtsreduktion um 15% erfolgen. Die Reichweite liegt derzeit bei 130km, was für die meisten Pendler ausreichen dürfte.

Wenn Volvo einen elektrifizierten V40, der auch preislich interessant ist, auf den Markt bringt, dürfte das ein toller Einstieg in diesen Bereich sein.

Wenn deutschen Autojournalisten nichts einfällt, was sie bemäkeln können, wird gerne auf das Fahrwerk des V40 „geschossen“. Es sei hart abgestimmt. So im aktuellen Test des T2. Ein richtiger Test ist es nicht, denn der Kurzbericht stellt das Auto kurz vor, sagt, dass man damit nicht 250 fahren kann – braucht man auch nicht. Einen auf dicke Hose machen ist den Volvofahrern fremd. Das müssten jetzt langsam auch mal die letzten Redakteure gesehen haben.

Understatement ist angesagt. Ob mit 120 PS im getesteten V40 oder in höhren Motorisierungen. Der Weg ist das Ziel. Nicht das Drängeln.

Aber es ist schwer, es den Redakteuren gerecht zu machen. Viele sitzen noch nicht einmal im Testwagen, sondern schreiben immer den selben Kram von den Kollegen ab. Fahren sie dann doch einmal selbst, sind sie positiv überrascht. Bei einem VW würde die Federung keine Erwähnung finden. Man will sich es sich ja auch nicht mit dem Dauerwerbekunden verscherzen.

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