Praxistest Volov V60 Plugin-Hybrid

Schön ist, dass der Volvo V60 Plugin-Hybrid auch einmal einem längeren Test unterzogen wird. Und da ist ja bei Focus Online schon einmal eine Ausnahme. Es sind ja in der Regel kürzere Artikel – hier scheint es so, als sei der Redakteur mit dem Wagen einmal länger gefahren. Der Artikel soll zeigen, was gefallen und was genervt hat.

Mich nervt der Artikel an manchen Stellen auch, aber das ist nicht verwunderlich:

  • bemängelt wird der kleine Laderaum wegen der Batterien

Richtig, der V60 ist aber nie als Lademeister konzipiert worden. Volvo kann ja nur auf die Batterien zurückgreifen, die auch hergestellt werden.Aber keine Angst, liebe Redaktion, Volvo bastelt auch an anderen Speicherlösungen.

  • weiße Flecken bei Ladestationen

auch dafür kann der Hersteller nichts, wenn Deutschland hier nicht in die Puschen kommt. Das sieht in anderen Ländern besser aus. In Holland ist das Netz dichter, klar das Land ist flächenmäßig kleiner, aber ein wenig Unterstützung ist schon nötig, dass das in Fahrt kommt. Daher sind die Zulassungszahlen für den V60 Plugin Hybrid dort auch sehr hoch, auch wenn viele steuerlich dort begünstigt sind.

  • „Die Zielgruppe für den Volvo dürfte aber gerade nicht der typische Audi- oder BMW-Dienstwagenfahrer sein“

Warum? Weil Audi und BMW kein vergleichbares serienreifes Modell auf den Straßen haben. Das hat die Focus Online-Redaktion immerhin erkannt, dass die anderen Hersteller nur Feigenblätter verkaufen. Warum klingt das aber alles dann für diesen Wagen so negativ?! Ich weiß es – ihr auch??